Wir – die Chiller´s Rhinos – stellen uns vor

„Hey! Ihr kennt doch auch diese eine Sache, die euch wieder zum Kind werden lässt, oder? Bei uns ist das eben der Basketballsport.“ Als wir, die wir damals gemeinsam in verschiedenen Jugendmannschaften des USV Halle zusammenspielten, vergangenes Jahr im Mai 2017 rumscherzten ein eigenes Team zu gründen, da überkam jeden von uns ein unbändiges, riesengroßes Grinsen und eine Idee war geboren. Seitdem hat sich viel getan.

„Hallo, wir sind die „Chiller´s Rhinos“ und laufen seit vergangener Saison 2017/18 als

vierte Herrenmannschaft beim USV Halle e.V. auf.“

„Hey! Ihr kennt doch auch diese eine Sache, die euch wieder zum Kind werden lässt, oder? Bei uns ist das eben der Basketballsport.“ Als wir, die wir damals gemeinsam in verschiedenen Jugendmannschaften des USV
Halle zusammenspielten, vergangenes Jahr im Mai 2017 rumscherzten ein eigenes Team zu gründen, da überkam jeden von uns ein unbändiges, riesengroßes Grinsen und eine Idee war geboren. Seitdem hat sich viel getan.

„Hallo, wir sind die „Chiller´s Rhinos“ und laufen seit vergangener Saison 2017/18 als
vierte Herrenmannschaft beim USV Halle e.V. auf.“

Die gemeinsame Jugendzeit

Der Großteil von uns spielte bereits lange Zeit in den Jugendmannschaften des USV zusammen. Frau Wende, Frau Ebert und Frau Koch, jeder von uns kennt diese Namen. Man könnte etwas überspitzt sagen, dass diese drei Frauen als Trainerinnen wohl neben der eigenen Mutter oder Oma die meiste Zeit unserer Jugend beansprucht haben. Es war eine tolle Zeit. Später spielten die meisten von uns unter Stefan Mähne, Andreas Voigt und Michael Schacks.

Noch heute reden wir oft und gerne von dieser Zeit und sind sehr dankbar für das positive Umfeld, was uns der USV damals geboten hat. Zwar war bei jedem von uns irgendwann Schluss mit der aktiven Basketballkarriere, doch die Freundschaften überdauerten.

Die Vision

Jedenfalls wurde dann bald aus dem „Gequatsche“ Realität und wir beschlossen eine Mannschaft nach unseren Vorstellungen aufzubauen. Den Grundpfeiler der Mannschaft soll stets die Freundschaft untereinander bilden. Wichtig ist uns, dass wir ein Team sind, bei dem der Spaß am Spiel und ein fairer Wettkampf groß geschrieben werden. Wir wollen uns abheben und gleichzeitig menschlich nahbar wirken.

Zudem soll eine ausgeprägte Geselligkeit und Wertschätzungskultur das Team ausmachen. Gemeint ist eine Wertschätzung sowohl untereinander, aber auch gegenüber der Schiedsrichter und Gegner. Viele von uns, gerade diejenigen die abseits des Feldes als Trainer oder Funktionäre im Basketball-Verband Sachsen-Anhalt wirken, war dieser Punkt ungemein wichtig. Allgemein auffällig und bekannt im Sport ist das hohe Maß an Beschwerden gegenüber den Unparteiischen. Doch besonders stark ist diese permanente Nörgelei im Basketball in Sachsen-Anhalt verbreitet und zieht sich durch alle Ligen. Dem wollen wir unbedingt entgegenstehen. Da wir alle diese Ansätze mit ein bisschen Witz in dem Attribut „chillig“ gebündelt sahen, kontaktierten wir kurzerhand unsere Kumpels vom Chillers Paradise, ob sie uns nicht finanziell unter stützen wollen. Die fanden die Idee genauso chillig wie wir und das Chiller´s Rhinos Abenteuer begann.

Der Start

Da acht Leute für eine anständige Mannschaften nicht genug sind, wurde der Sommer 2017 damit verbracht neue Leute für die Mannschaft zu rekrutieren. Glücklicherweise gibt es mehrere Orte in Halle, wo das gar nicht so schwer ist wie z.B. „den Roten“, gemeint ist der beliebteste Freiplatz der Stadt.

So konnten beispielsweise fünf chinesische Studenten, die hier in Deutschland mehrere Auslandssemester verbringen, für das Team gewonnen werden. Generell kamen die Visionen offenbar gut an und beim allerersten Septembertraining standen 21 Leute in der Sporthalle und weitere acht waren verhindert. Die Euphorie war enorm.

Es muss äußerst interessant gewesen sein, bei unserem ersten Spiel gegen die Kollegen vom USV III, zuzuschauen. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt nur ein einziges Training und rannten rum wie ein völlig abgedrehter Hühnerhaufen. Mit dem Endstand von 10 Punkten Unterschied waren wie aber völlig zufrieden. Das zweite Spiel war dann fast noch verrückter. Da die Mannschaft der Justabs nur mit fünf Leuten anreiste und ein Spieler zum Ende des Spiels verletzungsbedingt aussetzen musste, entschied sich unserer Coach ebenfalls zu viert weiterzuspielen. Am Ende haben wir zwar das Spiel gewonnen, jedoch gab es in diesem Spiel viel Genörgel und in diesem Zusammenhang auch einige berechtigte technische Fouls gegen uns. Genau das wollten wir ja nicht. Zudem zog sich ein Spieler von uns eine schwere Knieverletzung zu. Es war also kein Bilderbuchsieg.

Generell kann man unsere erste Saison als eine Art Achterbahn zusammenfassen. Wie das so ist, ist auch die anfängliche Euphorie nach einigen Monaten abgeklungen und die Trainingsbeteiligung wurde schlechter. Viele von uns, die das Team gründeten mussten den Ball wieder niederlegen. Sei es die große Entfernung, das aufwendige Studium, die Kinder oder der Körper, es gab zahlreiche Gründe. Gleichzeitig kamen aber über die Saison hinweg auch immer neue Gesichter zum Training. Es wurde also nie langweilig und die Stimmung untereinander passte trotz dieser Fluktuation gut.

Sportlich gesehen fehlte aber schlichtweg die Konstanz. Das spiegelte sich natürlich auf dem Spielfeld wieder. Jeder kennt den Spruch: „Wie du trainierst, so spielst du auch!“ Und genau so war es.

Eine bunte Truppe

Rückblickend benötigten wir tatsächlich die erste Saison vollständig um überhaupt einmal ein festes Team zu kreieren. Wir wären für jeden Soziologen der über Gruppenphänomene und -phasen forscht ein super spannendes Projekt gewesen!

Die vielen Kaderumbrüche und Kaderkonstellationen bewirken ein ständiges Hin und Her zwischen den einzelnen Phasen. Wie gesagt es wurde nie langweilig. Das Tolle war, dass jeder, der neu in die Mannschaft kam, die Teamphilosophie sofort verstand. An der Umsetzung (z.B. Stichwort: Nörgelei gegenüber Schiedsrichtern) haperte es zwar oftmals, aber an so etwas lässt sich arbeiten.

Unabhängig von Ergebnissen und Skills hat die Leidenschaft für den Basketball unsere bunte und lockere Truppe stets zusammengehalten und uns näher zusammenrücken lassen. Erst nach Saisonende und vor der Sommerpause hatte sich nun eine solide Mannschaft rauskristallisiert.

Die meisten von uns sind Studenten. Unser Team vereint mit der Türkei, Kolumbien, Amerika, China und Deutschland gleich fünf Nationen. Für die kommende Saison haben wir uns neben mehr Trainingskonstanz für den Spielbetrieb vorgenommen selbstbewusster und auch ein bisschen frecher aufzutreten. Natürlich auf eine chillige Art und Weise. Wir freuen uns jetzt auf die neue Saison!

Ach so und wenn du das hier gerade liest, Ende der 80er bis Mitte 90er Jahre geboren, über 1,90 Meter groß bist und Bock auf dynamischen, frechen, chilligen Teambasketball hast, dann komm mal beim Training vorbei.

Kontakt zu den Trainern aufnehmen - hier.

Das nächste Heimspiel:
28.10.2018 11:00     USV Halle IV     TORnados Halle     Sporthalle "Th. Müntzer" Gymnasium


Trainingszeiten:
Donnerstag    20:00 - 22:00 Uhr    Sporthalle Heideschule    Philipp Streit / Arik Schumann

 

 

Elisabeth Gast & Arik Schumann 

 

 

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