Weibliche Rhinos weiter auf Erfolgskurs - Zweiter Sieg in Folge in der Damenoberliga

Ein auf und ab, unnötig aufregend und furios! Diese Worte beschreiben das Spiel der ersten Damenmannschaft des USV Halle gegen den USC Magdeburg am vergangenen Samstag. Nach 40 spannenden Minuten ging die Oberliga-Partie knapp mit 49:48 an die weiblichen Nashörner.

Die erste Damenmannschaft des USV Halle kann in der Damen-Oberliga den zweiten Sieg in Serie einfahren.

Vom Sprungball an kam der USC Magdeburg nur selten zu klaren offensiven Aktionen. Aufgrund einiger Nachlässigkeiten der Heimmannschaft beim Defensivrebound punkteten die Gäste dennoch regelmäßig. Unsere Damenmannschaft schaffte es hingegen nicht druckvoll nach vorn zu spielen. Dies lag zum einen an den fehlenden Ballgewinnen in der Defensive und zum anderen an der fehlenden, disziplinierten Einhaltung von Laufwegen. In Folge dessen punktete der USV Halle erstmals nach fünf Minuten. Glücklicherweise konnte man in der letzten Spielminute den Abstand auf 6:10 verkürzen.

Im zweiten Viertel konnte man in Ansätzen spüren, dass die Damen des USV Halle die Partie eigentlich kontrollieren könnten. In der Offensive wurden Laufwege eingehalten, wodurch freie Abschlüsse generiert wurden und 17 Punkte im Viertel erzielt werden konnten. Bedauerlicherweise verhinderten Stellungsfehler in der Verteidigung, dass der Rückstand schmolz. So traten die Spielerinnen mit einem 23:28-Rückstand den Gang in die Kabine an. Nach dem Seitenwechsel legten die USV Damen stark los und verkürzten innerhalb von drei Minuten auf 29:30.

Anschließend stotterte der Motor allerdings wieder erheblich, sodass man in den übrigen Minuten lediglich drei Punkte erzielen konnte. Die Gäste verteidigten in dieser Phase sehr intelligent und spielten in der Offensive ruhig aber gezielt zum Korb. Auf diese Weise kamen sie zu vielen zweiten Wurfgelegenheiten und punkteten oftmals von der Freiwurflinie. Nach 30 Minuten sah es für unsere 1. Damenmannschaft nicht gut aus. Weder in der Verteidigung noch im Angriff schöpften die Spielerinnen ihr Potenzial aus und so lag man verdient mit 32:45 zurück.

Das letzte Viertel sollte die bisherigen Spielabschnitte vergessen machen und den Beweis liefern, warum wir alle Basketball spielen. Bis zur 34 Minute neutralisierten sich beide Mannschaften fast komplett, weshalb der Rückstand auf lediglich 11 Punkte verkürzt werden konnte. Dennoch spürten alle Beteiligten, dass deutlich mehr Zug in der Partie war und lediglich kleine Unachtsamkeiten ein besseres Ergebnis verhinderten.

Diese Tendenz spürte auch der Magdeburger Trainer, der mit einer Auszeit auf diese Entwicklung reagierte. Diese führte allerdings lediglich dazu, dass die Damen mit dem Nashorn auf dem Trikot wie verwandelt aufspielten. Innerhalb von zwei Minuten klaute man dem Gegner fast jeden Ball, spielte zügig nach vorn und erzielte auf diese Weise 10 Punkte. Das hohe Pressing unseres Teams und die Euphorie in der Halle beflügelten nicht nur unsere Spielerinnen, sondern verunsicherten ebenso die Gäste aus Magdeburg, die nur noch selten über die Mittellinie kamen.

Dies führte dazu, dass 23 Sekunden vor dem Ablauf der Spielzeit der USV erstmals in Führung gehen konnte. Lediglich sieben Sekunden später war der Ball bereits wieder in unseren Händen. Theoretisch hätte man die Zeit nur noch ausspielen müssen. Von der Hektik der Aufholjagd und Aufregung angesteckt, wollte man den Sack mit einem erfolgreichen Korb zu machen. Leider verwarf man und begann sogar noch ein Rebound-Foul, welches zu Freiwürfen führte. Acht Sekunden vor dem Ende der Partie bei einem Punkt Vorsprung ging der Gegner an die Linie, verwarf glücklicherweise beide Möglichkeiten und besiegelte einen sehr glücklichen 49:48 Sieg des USV Halle.

USV-Trainer Felix Zapf nach dem Spiel: „Wir sind in dieser Spielzeit sehr breit als Team aufgestellt und verfügen über eine gute Mentalität auf dem Feld. Allerdings darf der Sieg nicht darüber hinweg täuschen, dass die Mannschaft noch zu unkonzentriert agiert und innerhalb der Spielabschnitte zu großen Schwankungen neigt. Dennoch Glückwunsch an mein Team.“.

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