mU12: Bezirksliga-Team schlägt sich achtbar bei den BSW Sixers

Mit zehn jungen Nashörnern im Gepäck ging es am vergangenen Sonntag per Auto nach Bitterfeld zum U12 Bezirksligaspiel gegen die BSW Sixers. Nach erfolgter Ankunft in der Sporthalle und dem entsprechenden Erwärmungsprogramm und der taktischen Besprechung in der Kabine konnte das Spiel pünktlich um 11Uhr beginnen.

 

Die männliche U12 der Rhinos bei den BSW Sixers in Bitterfeld. // Foto: privat

Entschlossen und motiviert den Gameplan in die Tat umzusetzen, gewann man auch direkt den Tip-Off, konnte aber aus dem ersten Angriff zunächst ersteinmal kein Kapital schlagen. Der Gegner, der mit 8 Spielern sein Heimspiel bestritt, konnte im direkten Gegenzug jedoch auch keine Punkte erzielen, da die Freiwürfe ihr Ziel verfehlten und am vorläufigen Punktestand von 0:0 sollte sich auch die nächsten Minuten ersteinmal nichts ändern.

Rhinos erzielen die ersten Punkte

Die anfängliche Nervosität war bei beiden Mannschaften deutlich zu spüren, kleinere Fehler auf beiden Seiten bestimmten zunächst das Spielgeschehen und beide Korbanlagen wirkten zunächst wie vernagelt. Doch nach knapp drei Minuten Spielzeit konnten die jungen Rhinos endlich zum ersten Mal zur 2:0 Führung einnetzen.

Doch die Sixers antworteten innerhalb kürzester Zeit prompt mit drei erfolgreichen Korbabschlüssen in Folge und gingen mit 6:2 in Führung, ehe der USV nach etwa acht Minuten Spielzeit mit seinerseits zwei erfolgreichen Abschlüßen den Spielstand egalisieren konnte.

Zu diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, das änderte sich aber zunächst als die Sixers in den verbleibenden zwei Minuten vor der ersten Viertelpause noch 7 Punkte erzielen konnten. Spielstand nach der ersten Viertelpause lautete somit 6:13 aus Sicht der jungen Nashörner.

Schlechter Start ins zweite Viertel

Das Momentum der Sixers überdauerte - zu unserem Nachsehen - auch noch über den Großteil des zweiten Viertels und man rannte nach 8 weiteren gespielten Minuten einem 17 Punkte Rückstand hinterher (10:27). Trotzdessen hat das Team Moral bewiesen und zu keiner Zeit aufgesteckt und den Kopf in den Sand gesteckt, ganz im Gegenteil hat man sich per 6:0 Run und einem sehenswerten Buzzerbeater von Finn zu einem 16:27 Halbzeitstand herangekämpft und somit nochmal neue Energiereserven mobilisiert und Selbstvertrauen für die zweite Halbzeit getankt.

Beide Teams kämpfen um jeden Ball

Nach der Halbzeitansprache und der Analyse der ersten Halbzeit und der weiteren Vorgabe für die verbleibende Spielzeit, ging es hochmotiviert und fokussiert in die dritte Runde. Man startete auch direkt vielversprechend mit einem erfolgreichen Korbabschluß ins Viertel und verkürzte somit auf 18:27. Nun witterte man die Chance und schnupperte erneut Morgenluft um das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten und man kämpfte sich tapfer innerhalb der ersten fünf Minuten bis auf sieben Punkte (24:31) an den Gegner heran.

Doch großes Kompliment an die Sixers, welche in dieser entscheidenden Phase des Spiels durch drei schnelle Korberfolge ihrerseits nicht nur unsere momentane Aufholjagd stoppen konnten, sondern auch noch in der Lage waren in den verbleibenden fünf Minuten bis zum Viertelende ihre Führung auf 27:43 auszubauen. Für uns natürlich ein herber Rückschlag aber noch lange kein Grund aufzugeben, ganz im Gegenteil bewiesen die Kids Moral und nahmen sich vor im letzten Viertel nochmal alles zu geben!

Rhinos können Rückstand nicht mehr aufholen

Also mussten unsere jungen Nashörner zum wiederholten Male die Hufen scharren, um das Unmögliche möglich zu machen und einen erneuten zweistelligen Rückstand aufzuholen. Ein letztes Viertel blieb ja noch Zeit und die Hoffnung wurde nie aufgegeben und am Willen oder Einsatz sollte diese Mamutaufgabe heute definitiv nicht scheitern! Der Start ins letzte Viertel verlief furios und man konnte zwischenzeitlich wieder auf 12 Punkte verkürzen (33:45), doch wiedermal hatte der BSW die passende Antwort parat und konterte seinerseits mit sechs aufeinanderfolgenden Punkten.

Nun spielte auch die Zeit gegen uns und bei nur noch knapp drei verbleibenden Minuten standen die Chancen natürlich äußerst gering noch das Wunder von Bitterfeld zu schaffen aber wie über den gesamten Spielverlauf hinweg, gab man niemals auf und versuchte nach seinen Möglichkeiten alles in die Waagschale zu werfen, um selbst nochmal einen größeren Run zu intiieren und tatsächlich konnte man in den letzten Minuten auch noch einen 8:2 Lauf starten, bevor letztendlich doch die Sirene zum letzten Mal ertönte und das Spiel schlussendlich mit 41:52 zugunsten der BSW Sixers beendet war.

Trainerteam zufrieden

Zwar steht am Ende des Tages eine Niederlage auf dem Papier, dennoch können unsere zehn eingesetzten Spieler stolz auf ihre Leistung sein! Denn mit drei aktuellen und fünf ehemaligen U10 Spielern im Kader, wovon zwei Spieler in der U12 debütierten sowie dem krankheitsbedingten Ausfall einer unser Leistungsträger kurz vor dem Spiel, hat man im Rahmen des aktuellen individuellen Leistungstandes auf entsprechend hohem Niveau gespielt!

Zu keiner Zeit wurde aufgesteckt und man hat sich immer wieder mit grandiosen Einsatz und Willensstärke zurück ins Spiel gekämpft, dafür gebührt ein großes Lob an das Team! Kompliment und Respekt natürlich auch an den heutigen Gegner, welcher - das muss man objektiv so konstatieren - am heutigen Spieltag einfach einen Tick besser war und stets zur richtigen Zeit, die richtige Antwort auf dem Feld geben konnten.

Großen Dank natürlich auch an alle mitgereisten Eltern für die tolle Unterstützung! Und last but not least ein dickes Dankeschön an unsere jungen Nashörnern, die Aufopferungsvoll gekämpft haben und niemals aufgegeben haben!

Für den USV spielten: Finn (U10), Edgar, Tom (U10), Johann, Wilhelm, Eugen, Max, Pepe, Felix und Ryan (U10)

Fazit des Trainers: "Gut gefallen hat mir vorallem der allgemeine Einsatz und der an den Tag gelegte Kampfgeist. Defensiv bot man über weite Strecken eine durchaus zufriedenstellende Leistung, es wurde konsequent zurückgesprintet und um die Bälle gekämpft und die Reboundarbeit war soweit auch ganz ordentlich. Offensiv hingegen seh ich noch deutliches Steigerungspotenzial für die Zukunft, man hat sich leider zu oft für Aktionen, welche aus guter Defensearbeit resultierten, nicht angemessen selbst belohnen können."

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