Damen: Rhinos gewinnen Spitzenspiel in der Landesliga Sachsen

Vergangenen Samstag stieg das Spitzenspiel in der Landesliga Sachsen im Damenbereich. Der Spitzenreiter Leipzig Lakers reiste zum Tabellendritten USV Halle.

Unsere Damen im Spiel gegen die Leipzig Lakers.

Im ersten Viertel spielten die Gäste aus Leipzig einen starken Ball. Besonders die Gäste-Kapitänin Heinrich konnte von unserer Defense nicht gestoppt werden und erzielte 12 Punkte – davon 3 erfolgreiche Dreipunktwürfe. Auf Seiten der Hallenserinnen war die Nervosität und Anspannung zu spüren. Defensiv leistete man sich zu viele Abstimmungsfehler. Offensiv sorgten besonders Fabian und Geyer dafür, dass wir den Anschluss nicht verloren. Nach zehn Minuten führten die starken Leipzigerinnen jedoch verdient mit 16:15.

In folgenden Spielabschnitt dominierten hingegen die Rhinos das Geschehen. Dies lag nicht unbedingt an der besseren Verteidigung. Vielmehr trafen die Gäste von außen nicht mehr hochprozentig und die Rhinos erarbeiteten sich Rebound um Rebound. Offensiv fanden wir in dieser Phase zumeist den am besten postierten Spieler. Dies in Kombination mit einer besonders hohen Trefferquote führte zu einem 34:25-Vorsprung zur Halbzeit.

Dennoch gab es auch Kritikpunkte. So wurden die Outlet-Positionen viel zu langsam oder gar nicht besetzt, wodurch das Umschaltspiel nicht stattgefunden hat. Zudem traf die Heimmannschaft lediglich einen aus sieben Freiwürfen.

Nach dem Seitenwechsel schien auf der Seite von Halle plötzlich nicht mehr viel zusammen zu passen. Immer wieder gerieten die Aufbauspieler unter Bedrängnis, blieben die Flügelspieler zu inaktiv und verlegten die Center einfache Körbe. Die unruhige Phase wurde von den Spielerinnen der Leipzig Lakers durch eine aggressive Verteidigung und konsequent vorgetragenen Angriffen zunehmen provoziert. Lediglich einige Einzelaktionen auf Seiten des USV sorgten dafür, dass es nach 30 Spielminuten 42:39 zugunsten der Heimmannschaft stand.

Zu Beginn schienen die Leipzigerinnen das frischere Team zu sein. Aber die Punkte von Fritz und Tubbesing hielten die Gäste auf Abstand (48:43 nach 33 Minuten). Besonders bitter für die Lakers war der Ausfall von Heinrich zu diesem Zeitpunkt. Aber Maciej übernahm dafür ihren Platz und strahlte jederzeit eine große Gefahr aus. Beim Stand von 48:46 sammelten sich die Rhinos im Rahmen einer Auszeit.

Ohne große taktische Vorgaben, sondern lediglich mit dem Ziel vor Augen 55 Punkte erzielen zu müssen, zogen die Spielerinnen sich die Schnürsenkel nochmal fester und spielten zwei starke Spielminuten. Der Ball wurde schnell nach vorn getrieben, dort laufen gelassen und sehenswert verwandelt. Der entscheidende Wurf kam diesmal von Geyer (53:46). Danach verkürzte zwar Maciej auf 55:49, jedoch ohne merklichen Effekt. Obwohl die Gäste zu jederzeit den griffigeren Eindruck machten, gelang es dem USV Halle aufgrund einer starken Trefferquote aus dem Feld und herausragenden Teamleistung mit 60:51 gegen die Leipzig Lakers zu gewinnen. 

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