USV Halle Rhinos holen wichtigen Auswärtssieg in Berlin – Neuzugänge überzeugen beim 87:63 Erfolg gegen TuS Lichterfelde

Das Ziel der ersten Auswärtsfahrt der Saison 2015/16 der USV Halle Rhinos lautete, wie konnte es anders sein, Berlin. Trotz widriger Bedingungen: Coach Alexander Brumme war verhindert, Spielverzögerung um 30 Minuten aufgrund eines davor stattfindenden Jugend-Spiels und keine ordentlichen Bälle zur Erwärmung, konnten die Nashörner von Beginn an gegen den Aufsteiger aus Lichterfelde überzeugen. Nach 40 Minuten stand ein relativ ungefährdeter 87:63 Sieg zu Buche, der auch in seiner Höhe vollkommen in Ordnung geht und sogar noch höher hätte ausfallen können.

Die USV Halle Rhinos, welche ohne Fromm, Gürtler, Radestock und Rippel auskommen mussten, starteten aufgeweckt in das Spiel und waren schon nach wenigen Minuten die tonangebende Mannschaft. Mitte des zweiten Viertels hatte man sich bereits eine 20-Punkte-Führung herausgespielt. Doch die Rhinos wären nicht die Rhinos, wenn sie es nicht zwischenzeitlich immer ein wenig spannend machen würden. Tus Lichterfelde erhöhte kurz vor der Halbzeit mit ihren sehr athletischen Guards den Druck im Ballvortrag und zwang den USV somit zu einigen schlechten Pässen. Dadurch kam der Gastgeber aus Berlin noch einmal zum Pausenpfiff auf elf Punkte heran.

Die Spielertrainer Pelaj und Pötschke fanden allerdings scheinbar die richtigen Worte in der Kabine und die Nashörner verschliefen ausnahmsweise nicht, wie sonst gewohnt, das dritte Viertel. Aus einer kompakt agierenden Zone wurden schöne Fastbreaks gelaufen, welche zum Teil einige furiose Dreier zur Folge hatten, und man baute die Führung zwischenzeitlich sogar auf 32 Punkte aus. Das Highlight des Spiels gelang dann im vierten Viertel Neuzugang Frieder Diestelhorst, der es nach schönem Alley-Oop-Anspiel von Pelaj im Korb der Berliner via beidhändigem Dunk "ordentlich scheppern" ließ und dabei auch noch einen blockwilligen Spieler von TusLi mit auf das Poster nahm. Infolgedessen schlich sich ein wenig der Schlendrian bei den Nashörnern ein und man gestattete dem Gegner zu viele offene Würfe von draußen. Aufgrund des hohen Punktepolsters konnten die Berliner aber nicht noch einmal auf Schlagdistanz kommen und der USV gewann die Partie deutlich mit 87:63.

Abschließend bleibt anzumerken, dass sich die beiden Neuzugänge Frieder Diestelhorst (Rebounding, Defense, Scoring) und Christopher Schreiber (Defense, Assists) sehr gut in das Team eingefügt haben und die USV Halle Rhinos um einiges stärker machen. Insgesamt kann man von einer guten Teamleistung sprechen, welche Mut für den weiteren Verlauf der Saison macht. USV-Spielmacher Nderim Pelaj (Foto) nach dem Spiel: „Unsere beiden Neuzugänge bringen viel Energie und Engagement mit. Somit haben sie das Spiel am Samstag positiv beeinflusst und dass, obwohl wir gerade einmal eine Woche zusammen trainiert haben.“

Nun hat das Team erstmal zwei Wochen Pause, bevor es am 11. Oktober im Sachsen-Anhalt-Derby gegen die Baskets aus Wolmirstedt geht. Anwurf zu dieser Partie ist um 16 Uhr in Robert-Koch-Straße.

Für den USV spielten: Pelaj, Pötschke, Zawatzki, Zapf, Hoffmann, Neumann, Pollrich, Schreiber, Diestelhorst

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