U12-Mädchen punkten in Jena

Sonntag, 25. Januar 2026, morgens 07:45 Uhr am Landesmuseum; während die letzten Teenies vom dortigen beliebten Jugendtreff wahrscheinlich gerade erst nach Hause geschlürft waren, trafen sich mehr oder minder ausgeschlafene Basketballgirls, „Busfahrer“ (Eltern) und Coach Marvin, der dankenswerterweise kurzfristig für den erkrankten etatmäßigen Trainer Sebastian einsprang, um in den benachbarten Freistaat zu fahren. Für gleich zwei Basketballspiele bei den gastgebenden LadyBaskets wurden in Jena die Schuhe geschnürt, damit sich die Reise auch lohnt.

Nach wochenlanger Spielpause aufgrund diverser Spielabsagen durch Gegner freuten sich die Spielerinnen darauf, endlich mal wieder zu zeigen, was sie im Training gelernt haben. Die hohe Belastung von zwei Spielen direkt hintereinander, darunter teilweise Run-&-Gun-Basketball im zweiten Match, in dem es munter rauf und runter ging, meisterten die jungen USV-Girls konditionell beachtlich gut.

Das Niveau der Gegnerinnen war sehr unterschiedlich. Während es gegen die zweite Garde der Gastgeberinnen im ersten Spiel einen klaren 79:52-Erfolg zu bejubeln gab, ging das zweite Spiel direkt im Anschluss an die LadyBaskets (62:78). Rein optisch war es aber dennoch das schönere Spiel mit viel Tempo und auch einiger Körperlichkeit. Die Mädels aus Jena spielten stark als Team, vor allem schnell nach vorn, zeigten sich auch bereits beeindruckend treffsicher und in der Verteidigung physisch präsent. Die USV-Girls ackerten ihrerseits im Rebound, kämpften und hielten durch schöne Züge zum Korb dagegen, die oft nur durch ein Foul zu stoppen waren.

Beide Trainer freuten sich nach dem Spiel über die Spielpraxis, da es ja leider viel zu wenig Vereine gibt, die in dieser Altersklasse Mädchenmannschaften im Wettkampf stellen. Im ersten Spiel konnte Coach Marvin munter wechseln und auch den jüngeren Spielerinnen viel Einsatzzeit gewähren. In der zweiten Partie waren dann vor allem die erfahrenen Spielerinnen gefordert, dagegenzuhalten. So konnten alle aus diesen beiden Partien viel mitnehmen.

In den schicken weißen Rhinostrikots spielten an diesem kalten Wintersonntag:

Elisabeth, Lotta, Theresa, Auguste, Lilly, Johanna, Merle, Marie und Elisa
(Kapitänin Nora lief an diesem Tag zeitgleich mit der U14 in Leipzig auf)

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