Knappe Niederlage gegen Lichterfelde
Am Samstagabend trafen die Rhinos in ihrem Heimspiel in der Robert-Koch-Straße auf das Team aus Lichterfelde. An der Seitenlinie stand erneut Elias Maahs als Trainer für die Rhinos, der bereits in dem vorangegangenen Christmas-Charity-Game, das Team betreute. Nach der knappen Niederlage vor zwei Wochen gegen die BG Zehlendorf hatten die Rhinos dabei das klare Ziel vor Augen, sich zu rehabilitieren und die Punkte in der Halle zu behalten.
Das Spiel begann vielversprechend mit einem 3-Punkt-Wurf von Constantin Finger, der sich durch seine gute Leistung im vorherigen Auswärtsspiel gegen Alba Berlin den Startplatz verdient hatte. Mit weiteren Korbfolgen gelang es dem USV bereits nach fünf Minuten im ersten Viertel, eine komfortable Führung von 12:2 zu erspielen.
Jedoch fand Lichterfelde immer besser ins Spiel und konnte durch hartes Drives immer wieder an die Freiwurflinie gelangen und einfache Punkte erzielen. Das erste Viertel endete schließlich mit zwei erfolgreichen 3ern von Rückkehrer Franz Veit und Jonas Groth und einem Stand von 20:17 aus Sicht der Hallenser.
Im zweiten Viertel setzten die Rhinos ihren fulminanten Start fort und bauten ihre Führung mit einem beeindruckenden 8:0 Lauf in den ersten drei Minuten des Spielabschnitts auf 28:17 aus. Durch geschickte Ballbewegung wurden die Berliner Defensive in Rotation gebracht, was zu einfachen Korberfolgen führte. Das Viertel endete mit einem Halbzeitstand von 38:31 zugunsten der Rhinos.
Der dritte Spielabschnitt gestaltete sich schwierig für die Rhinos, als die Berliner mit zwei erfolgreichen Körben die Führung der Nashörner um 4 Punkte verkleinern konnten. Es dauerte bis zur vierten Minute, ehe den Rhinos die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel gelangen und dies sollte nur einer von drei erfolgreichen Feldwürfen für die Hallenser in diesem Spielabschnitt bleiben.
Lichterfelde nutzte geschickt eine Zonenverteidigung, um den Rhythmus der Rhinos zu stören, und erzielte in der Offense kontinuierlich Punkte. Damit gelang es den Gästen, kurzzeitig per 3-Punkt-Wurf die Führung zu übernehmen, bevor Benedict Simon für die Rhinos zum Viertelstand von 46:46 ausgleichen konnte. Ein spannender letzter Spielabschnitt war somit vorprogrammiert.
Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut die Rhinos, die mit einem 8:2 Lauf die Führung auf 54:48 ausbauen konnten. Doch Lichterfelde gab sich nicht geschlagen und fand immer wieder Antworten auf die Defensive der Nashörner. Jonas Groth hielt den USV in dieser Phase mit zwei erfolgreichen 3-Punkt-Würfen im Spiel. So ging es mit einem knappen 62:59 aus hallenser Sicht in die entscheidende Schlussminute.
In dieser war es dann der Guard von Lichterfelde, Francis Demfack, welcher mit 5 Punkten das Spiel zugunsten der Berliner entschied und den Rhinos eine bittere 64:62 Niederlage in ihrer heimischen Halle bescherte. Trotz eines hervorragenden Starts und zwischenzeitlicher Führung konnten die Rhinos den Sieg nicht über die Zeit bringen, und Lichterfelde sicherte sich einen knappen Erfolg.
Trainer Elias Maahs, welcher den Rhinos in Zukunft bei wahrscheinlich jedem verbleibendem Heimspiel zur Verfügung stehen wird, äußerte sich nach dem Spiel:
"Für den Moment definitiv eine schmerzhafte Niederlage. Positiv stimmt mich aber, dass man die Spiele gegen die Top Teams der Liga lange offen hält, das zeigt welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Es sind eben oftmals die kleinen Details, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Die Zielsetzung ist klar definiert, wir wollen die Kleinigkeiten besser machen, um in Zukunft in solchen Spielen als Sieger vom Parkett zu gehen."
Die Rhinos treten nächste Woche in Stahnsdorf an, bevor es in den February Sparkassen Slam geht - ein aufregender Triple-Header, bei dem die RegioRhinos drei aufeinanderfolgende Heimspiele bestreiten. In dieser Phase streben sie weitere Siege an, um dem Ziel des Klassenerhalts näherzukommen.
Für die Rhinos spielten:
Finger (6 Pkt.), Groth (9 Pkt.), Herrmann (15 Pkt.), Kelle (4 Pkt.), Kringel (2 Pkt.), Neufert (8 Pkt.), Pötschke, Radestock, M. (8 Pkt.), Radestock, N. (4 Pkt.), Simon (3 Pkt.), Veit (3 Pkt.), Zawatzki