Landespokal: Sensation knapp verpasst

Am vergangenen Samstag erlebten die Basketballfans in Halle ein aufregendes Finale des BVSA Landespokals 2024, das mit einer Vielzahl von spannenden Momenten und intensiven Wettbewerben aufwartete. Im ersten Halbfinale unterlagen die Reservemannschaft der USV Halle Rhinos den Aschersleben Tigers aus der 1. Regionalliga klar mit 84:34.

Im zweiten Halbfinale kam es zu einem Regionalliga-Derby zwischen den USV RegioRhinos und dem USC Magdeburg, bei dem sich die Nashörner mit einem beeindruckenden 71:42-Sieg durchsetzten. Leider wurde dieser Erfolg durch die folgenschwere Achillessehnenverletzung von Niklas Radestock überschattet.

Nach dem Halbfinale fand ein Freundschaftsspiel im Rollstuhlbasketball zwischen den Rolling Baskets Magdeburg und dem RBC 96 Halle statt, was auch bei den Zuschauern für ein positives Highlight sorgte.

Aschersleben startet stark

Das mit Spannung erwartete Finale begann zwischen den USV Halle Rhinos und den Aschersleben Tigers. Die Tigers zeigten von Anfang an ihre Klasse, während die Rhinos Zeit benötigten, um sich einzufinden. Ein beeindruckender Alley-Oop vom US-Amerikaner Davis setzte den Ton für die Tigers, während die Rhinos im ersten Viertel Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Kapitän Alexander Herrmann eröffnete die Partie für die Rhinos, auch Constantin Finger konnte sich auf die Scorerliste eintragen, aber Aschersleben führte am Ende des ersten Viertels mit 16:6.

Rhinos schocken die Tigers

Die Nashörner zeigten jedoch bemerkenswerte Resilienz im zweiten Viertel. Mit einer Umstellung auf eine Zonenverteidigung und effektive Einwechslungen gelang es den Rhinos, Aschersleben zu stören und den Rückstand zu verkürzen. Spieler wie Pierre Klaus, Jonas Groth und Felix Zapf sorgten für wichtige Punkte, was zu einem spektakulären 16:5-Lauf führte. Die Halle kochte vor Begeisterung, als die Rhinos die Führung übernahmen und zur Halbzeit mit 35:32 führten.

Sensation bahnt sich an

Die zweite Halbzeit begann mit einem starken Auftritt der Ascherslebener, doch die Gastgeber hielten mit ihrer Zonenverteidigung und dem nun ins Spiel findenden Michel Radestock und seinen erfolgreichen 3-Punkt-Würfen dagegen. Zwischen der 23. und 27. Spielminute setzten die Rhinos erneut zu einem beeindruckenden Lauf an und bauten ihre Führung auf 54:44 aus.

Aschersleben findet das Mittel gegen die Rhinos

Der vermeintliche Underdog führte zum Start des letzten Spielabschnitts mit 59:52. Der finale Abschnitt wurde zu einem mitreißenden Schlagabtausch. Michel Radestock eröffnete wieder mit einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf, doch die Ascherslebener zeigten enormen Kampfgeist. Die Rhinos hatten Schwierigkeiten, Antworten auf die Offensive der Tigers zu finden. Technische Fehler und kurze Unaufmerksamkeiten führten dazu, dass Aschersleben einen beeindruckenden 22:4-Lauf hinlegte und das Spiel zum 80:71 drehte.

Trotz einer kämpferischen Schlussoffensive der Rhinos, angeführt von Herrmann und Radestock, reichte es nicht mehr für eine Wende. Am Ende sicherten sich die Aschersleben Tigers den verdienten Sieg mit 80:71 und nahmen den Pokal mit nach Hause.

Die Rhinos bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten, einschließlich Besuchern, Unterstützern, Freiwilligen, Teams und Sponsoren, für einen unvergesslichen Tag. Trotz der Niederlage blicken sie bereits auf die nächste Herausforderung: ein Heimspiel der Regionalligasaison gegen SV Empor Berlin am 2. März 2024 um 18:00 Uhr in der heimischen Robert-Koch-Straße.

Für die Rhinos spielten: Benndorf (2 Pkt.), Finger (9 Pkt.), Groth (7 Pkt.), Herrmann (17 Pkt., 12 Reb.), Klaus (8 Pkt.), Pötschke, Radestock, M. (15 Pkt., 6 Ast.), Simon (1 Pkt.), Yeboah, Zapf (10 Pkt., 11 Reb.), Zawatzki (2 Pkt.).

Ein paar fotografische Eindrücke des Finales
von Carola Stolze - Bericht folgt!

Platzierung:

  1. TIGERS Aschersleben
  2. USV Halle RegioRhinos
  3. USC Mageburg (aktuell nur auf Facebook) und USV Halle Rhinos II

Mehr Fotos vom Geschehen des ganzen Tages auf
Caros Facebook-Seite!

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