Leidenschaft kennt kein Alter: Unsere Ü35-Damen bei der Regionalliga-Quali in Berlin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ hieß es am vergangenen Wochenende für unsere Damen der USV Halle II. Gemeinsam mit den Mädels der BSW Sixers reiste das Team per Bahn und Auto in die Hauptstadt, um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (Regionalliga Nord) zu bestreiten.

Im Gepäck hatte die bunte Truppe alles, was man für ein intensives Turnier braucht: Snacks, Motivation, ausreichend Tape, die obligatorische Packung Ibuprofen und – ganz wichtig für die Regeneration – jede Menge Elektrolyte. Mit einem stolzen Altersdurchschnitt von 42,2 Jahren trat unser Team gegen eine teils deutlich jüngere Konkurrenz an, die mit ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen gespickt war. Doch davon ließ sich niemand einschüchtern.

Das Besondere an diesem Wochenende: Die Spielgemeinschaft der Rhinos und Sixers erwies sich als voller Erfolg. Obwohl man sich sonst eher als Gegnerinnen auf dem Feld gegenübersteht, fand das Team blitzschnell zueinander. „Das Zusammenspiel war unglaublich harmonisch und hat riesigen Spaß gemacht“, freute sich das Team über die gelungene Premiere. Offensiv wurde mutig Druck aufgebaut und die Defensive arbeitete von Spiel zu Spiel stabiler.

In den vier Partien gegen den MTV Wolfenbüttel, die SG Wieselspor, den Eimsbütteler TV und den TuS Neukölln wurde um jeden Zentimeter Parkett gefightet. Offensiv wurde mutig Druck aufgebaut und die Defensive arbeitete von Spiel zu Spiel stabiler. Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team im letzten Spiel gegen TuS Neukölln, als man das erste Viertel sensationell für sich entscheiden konnte.

  • BSW/USV vs. MTV Wolfenbüttel: 20:58
  • SG Wieselspor vs. BSW/USV: 61:28
  • BSW/USV vs. Eimsbütteler TV: 31:50
  • TuS Neukölln vs. BSW/USV: 61:24

Auch wenn es am Ende der letzte Platz wurde, tut dies dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. „Uns war im Vorfeld bewusst, dass wir nicht als Turniersieger hervorgehen. Das gemeinsame Erlebnis stand absolut im Vordergrund“, so das Resümee der Spielerinnen. Eines steht fest: Diese Spielgemeinschaft war klasse und wir würden jederzeit wieder in dieser Konstellation angreifen! Das Fazit: Das Erlebnis zählt!

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