Auszeichnungen und Erfolge

Der USV Halle Basketball darf stolz auf die sportlichen Karrieren einiger ihrer ehemaligen JugendspielerInnen blicken, welche in frühen Jahren ihre ersten Basketballschritte in der Sektion taten. Verfolgt selbst die einzelnen SpielerInnen!

Gern blicken wir auch auf die Auszeichnungen zurück, welche MitgliederInnen für Ihr ehrenamtliches Engagement im Basketball erhalten haben


Geschichte

Die Sektion Basketball des USV Halle e.V. ist mit seinen circa 380 Mitgliedern einer der mitgliederstärksten Basketball-Sektion in den neuen Bundesländern (Stand Dezember 2015). Zur Zeit beteiligen sich 20 Mannschaften in der Saison 2015/16 am laufenden Spielbetrieb, davon 13 Jugendmannschaften. Zusätzlich gibt es seit dem Jahre 2000 Kindergarten-Mannschaften für Kinder im Alter von 5-8 Jahren. Zusammen werden über 200 Kinder betreut.

  • Die Sektion heute

    Insbesondere im Jugendbereich sind in den letzten Jahren hervorragende Platzierungen bei den Landesmeisterschaften zu verzeichnen — viele Landesmeisterschaftstiteln konnten eingefahren werden. Zudem nehmen die besten Jugendspielerinnen und Jugendspieler an den Nachwuchsbundesligen (JBBL, NBBL, WNBL) teil. Das Geschiet über enge Kooperationen mit der Sektion Basketball des SV Halle im weiblichen Bereich und mit dem Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) im männlichen Bereich. In den letzten Jahren (2009-2015) hat sich in unserem Verein viel getan. Im Jahr 2009 feierte der Universitätssportverein sein 60-jähriges Bestehen und die Sektion Basketball wurde im gleichen Atemzug 20 Jahre alt. 20 Jahre auf die mit Stolz zurück geblickt werden kann.

    Wenngleich das Hauptgewicht der Arbeit der Sektion im Bereich der Kinder- und Jugendmannschaften liegt, sind die Erfolge der Seniorenmannschaften durchaus bemerkenswert. So ist im Jahre 2010 die erste Herrenmannschaft der Sektion in die 2. Regionalliga aufgestiegen und die Basketballspielerinnen der Sektion gewannen im Jahre 2003 in der Altersklasse Ü48 überlegen die Bundesbestenspiele.

    Im Jugendbereich setzte der USV in den vergangenen Jahren seine erfolgreiche Arbeit weiter fort. Mit einem lachenden und einem weinenden Augen haben sich im Sommer 2011, mit Andreas Obst (Bamberg) und Felix Heise (Braunschweig) zwei unserer talentiertesten Jugendspieler zu etablierten Bundesligavereinen verabschiedet. In der Spielzeit 2011/12 gelang es der Sektion Basketball erstmals im männlichen Jugendbereich alle fünf (U12, U14, U16, U18 und U20) Landesmeistertitel zu holen. Heute gehört die Sektion Basketball mit ihren circa 380 Mitgliedern (Stand 2015) zu den mitgliederstärksten Abteilungen im Universitätssportverein und auch in den neuen Bundesländern.

    Vom Kinder- bis zum Seniorenalter wird heute unter dem Dach des USV Halle e.V. sowohl leistungsorientiert als auch zur Freizeitgestaltung Basketball gespielt. Auch abseits des Basketballcourts passiert eine Menge. Für besonderes ehrenamtliches Engagement für Familien ist die Sektion im Jahre 2005, durch die Stadt Halle mit dem Preis „Engagiert für Halle“ ausgezeichnet worden.

    Mit Andreas Lau gibt es seit dem Sommer 2012 einen neuen Vorsitzenden der Sektion Basketball, welcher Paul Molitor nach erfolgreichen 7 Jahren ablöste. Zudem wurden mit Michael Schaks (Sportwart), Marcus Zawatzki (Marketing) und Martin Pötschke (Mini-Beauftrager) der Vorstand verjüngt und zugleich erweitert. Im Jahr 2012 wurde der Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle e.V durch ein Charity-Game von Uns mit knapp 1900€ finanziell unterstützt. Im Oktober desselben Jahres wurde das neue Logo der Sektion veröffentlicht an dem drei Monate lang gearbeitet wurde.

    Zukünftig soll es zusammen mit dem neuen Namen (USV Halle Rhinos) bei Projekten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen rund um den Basketball beim USV Halle zum Einsatz kommen. Eines der Projekte, welchs ebenfalls 2012 angelaufen ist, hat bereits großen Erfolg verbuchen können. Das Kita-Programm „Rhinos-Kids“ konnte erfolgreich im Kindergarten „Welt-Entdecker“ eröffnet werden und soll die kommenden Jahre weiter ausgebaut werden. Dabei geht es um eine noch intensiver Förderung des Jugend- und Kindersportes in Halle. Seit Februar 2013 unterstützt die Basketball-Abteilung den Mukoviszidose-Fördervereins Halle e.V. unter dem Motto: rhinos4help – Basketball als Medizin.

  • Zur Geschichte der Sektion

    Schon bald nach dem Kriegsende, im Jahre 1948, begannen einige interessierte Studenten der Martin-Luther-Universität, Volleyball und Basketball zu spielen. Besonders der damalige Dozent für Anatomie und Physiologie Dr. Harry Jacobi und sein Bruder Victor verstanden es, Begeisterung für diese Spiele zu wecken. Beide hatten vor dem Krieg das in Deutschland damals noch relativ wenig bekannte Basketballspiel betrieben und trugen in der folgenden Zeit wesentlich zur Entwicklung dieser Sportart in Halle bei. In dieser Anfangszeit trainierten Männer und Frauen zusammen. Schließlich waren es nur wenige Enthusiasten, die zunächst noch unorganisiert und seit 1950 im Rahmen der in der Hochschulsportgemeinschaft (HSG) gegründeten Sektion Volleyball dem Basketballspiel nachgingen. So kam es zu der kuriosen Erscheinung, dass bei dem ersten DDR-offenen Basketballturnier im Dezember 1951 in Wurzen die HSG durch Angehörige ihrer Sektion Volleyball vertreten wurde, die dieses Turnier gewannen und sich damals als beste DDR-Mannschaft erwiesen.

    1952 trennten sich auf Initiative von Leo Hübner die Basketballer von den Volleyballern und bildeten eine eigene Trainingsgruppe. Da eine offizielle Sektionsgründung nicht erfolgte, sollte man diesen Termin als Geburtsstunde einer eigenständigen Sektion Basketball in der HSG betrachten. In der Folgezeit wurde eine Damenmannschaft unter der Leitung von Gerd Packebusch und eine Jugendmannschaft unter der Leitung von Siegfried Käsebier aufgebaut. Ab 1953 wurde zunächst in der Sporthalle Brandberge, später in der Sporthalle Burgstraße — einer ehemaligen Reithalle mit Ziegelmehlboden — trainiert und gespielt.

    Im Jahre 1955 hatte die Sektion Basketball bereits 95 Mitglieder und konnte beachtliche Erfolge in der Meisterschaft wie zum Bespiel die Vizemeistermeisterschaft feiern. Die 1954 erfolgte Gründung des Sportclubs Wissenschaften hatte zwar eine Umstrukturierung in Leitung und Mannschaften zur Folge, aber im Gegensatz zu anderen Sektionen konnte die Entwicklung im Basketball trotz Delegierung der Spitzenmannschaften in den Sportclub verhältnismäßig günstig weitergeführt werden. Schon bald verfügte die HSG wieder über fünf spielfähige Basketballmannschaften. Die erste Herrenmannschaft spielte bereits ein Jahr später wieder in der Oberliga. 1963 stieg auch die Damenmannschaft wieder in die Oberliga auf.

    1969 wurde die Sportart Basketball aus dem Olympischen Programm der DDR herausgenommen. Die Sektion Basketball des Sportclubs wurde in diesem Zusammenhang aufgelöst und viele Spielerinnen und Spieler kamen zur HSG (zurück). Die neu gebildete Herrenmannschaft gehörte seitdem zu den spielstärksten Mannschaften der DDR.

    Ab 1976 wurde auf die verstärkte Förderung und Entwicklung des Studentensports orientiert. Mit den bereits 1973 gebildeten Studentenligen wurde eine Organisationsform geschaffen, die geeignet war, eine Vielzahl von Studierenden zum aktiven Sport zu führen. Das drückte sich unter anderem auch in der MItgliederentwicklung der Sektion Basketball aus. Das beachtliche Leitungsvermögen der studentischen Basketballspielerinnen und -spieler aus Halle spiegelt sich vor allem in den Ergebnissen der DDR-Studentenmeisterschaften wider, bei denen die halleschen Auswahlmannschaften stets die vorderen Plätze belegen konnten.

    Die veränderten Bedingungen, denen sich der Vereinssport nach der Wiedervereinigung gegenüber sah, förderten die Entwicklung auch in der Sektion Basketball. Eine eigene Nachwuchsabteilung wurde dank vieler ehrenamtlicher Übungsleiter unter der Initiative von Sigrun Koch aufgebaut.

  • 2000-2009

    Ein Rückblick von Prof. Dr. Paul Molitor zum 60. Jubiläum desUSV Halle e.V.

    Die Sektion Basketball ist mit seinen fast 400 Mitgliedern und 252 Spiellizenzen die größte Basketballabteilung in den neuen Bundesländern. Insbesondere im Jugendbereich sind in den letzten Jahren hervorragende Platzierungen bei den Landesmeisterschaften zu verzeichnen. So wurde in der Saison 2007/08 sowohl die männliche U20 als auch die männliche U16, die männliche U14 und die männliche U12 jeweils Landesmeister.

    Die weibliche U14, verstärkt durch Spielerinnen des SV Halle und aus Magdeburg, errang nicht nur die Landesmeisterschaft, sondern verpasste auch nur knapp bei den Deutschen Jugendmeisterschaften den Sprung unter die besten acht Mannschaften. In der Saison 2006/07, die von den Platzierungen her ähnlich erfolgreich wie die Saison 2007/08 war, errangen zwei U14-Mädels der Sektion (Louise Molitor und Mareike Müller) mit der Mannschaft des SV Halle (mit Sonderspielerlaubnis) die Deutsche Jugendmeisterschaft U14.

    Während die Sektion im weiblichen Bereich sehr eng mit der Sektion Basketball des SV Halle zusammenarbeitet, kooperiert sie im männlichen Bereich mit dem Mitteldeutschen Basketball Club (MBC), um den talentierten Jugendspielern der Sektion die Möglichkeit zur eröffnen, in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga für den MBC an den Start gehen zu können.

    Das Hauptgewicht der Arbeit der Sektion liegt zwar im Bereich der Kinder- und Jugendmannschaften, doch auch die Erfolge der Seniorenmannschaften sind durchaus bemerkenswert. So ist im Jahre 2004 die erste Herrenmannschaft der Sektion im wesentlichen mit Spielern aus der eigenen Jugend zusammengesetzt, in die 2. Regionalliga aufgestiegen und die Basketballspielerinnen der Sektion gewannen im Jahre 2003 in der Altersklasse Ü48 überlegen die Bundesbestenspiele.

    Dank der engagierten ehrenamtlichen Arbeit in allen Altersklassen im Bereich des Breitensports wurde die Sektion Basketball im Jahre 2005 mit dem städtischen Preis" engagiert für Halle" ausgezeichnet.

    Damit wurde vor allem die ganzheitliche Initiative, den Aufbau von Jugendmannschaften - momentan elf am Spielbetrieb teilnehmende Jugendmannschaften mit mehr als 200 Kindern und Jugendlichen - mit Angeboten an die Eltern (unter dem Motto "Fit im Alter") zu ergänzen, gewürdigt. Abgerundet werden die Aktivitäten der Sektion durch den Aufbau einer Kindergarten-Mannschaft, in der Kinder ab 5 Jahren teilnehmen können und drei bis vier Schul-AGs, über die wir Kinder schon im frühen Alter für die Mannschaftssportart Basketball begeistern wollen und auch begeistern. Für die Sektion ist die von der Stadt Halle verliehene Auszeichnung nicht nur Ehre sondern auch Verpflichtung. So hat sich die Sektion neuerdings für Austauschschüler geöffnet, die während ihres einjährigen Aufenthalts in Halle der von ihnen gewählten Sportart Basketball auch weiterhin nachgehen wollen. So durften wir in der Saison 2008/09 zwei Jugendliche aus Japan und Island bei uns willkommen heißen.

    Höhepunkt für die Jugendmannschaft ist - neben dem Kampf um die Meisterschaften - die jährliche Teilnahme am internationalen Osterturnier in Wien, an dem in den letzten 18 Jahren mehr als 4000 Teams aus 38 Nationen teilgenommen haben und für unsere Kleinsten die jährliche Teilnahme an dem größten Miniturnier Deutschlands in Göttingen.

  • 1950-1999 - 50 Jahre Basketball
    • Seit 1950 - Innerhalb der Sektion Volleyball wird auch das Basketballspiel betrieben.
    • Dez. 1951 - Die Basketballspieler der HSG-Sektion Volleyball gewinnen das DDR-offene Basketballturnier in Wurzen.
    • 1952  - Bildung einer selbständigen Trainingsgruppe Basketball innerhalb der Sektion Volleyball. Obwohl in Zusammenhang keine offizielle Sektionsgründung "Basketball" erfolgte, gibt es seitdem de facto eine Sektion Basketball der HSG Wissenschaft.
    • 1954 - Auch nach der Gründung des SC Wissenschaft Halle, die mit der Delegierung der weiblichen und männlichen Spitzenmannschaften in den Klub unmittelbar verbunden war, entwickelte sich die Sektion Basketball in der HSG in der Folgezeit recht gut.
    • 1955 - Die HSG-Sektion hat bereits wieder 95 Mitglieder und der 1. Herrenmannschaft gelingt der Aufstieg in die Oberliga.
    • 1963 - Aufstieg der Damenmannschaft in die Oberliga.
    • 1969 - Nach Streichung der Sportart Basketball im Olympischen Programm wird die Sektion Basketball des SC Chemie Halle aufgelöst. Viele Spielerinnen und Spieler des Sportclubs schließen sich daraufhin der HSG an.Die neugebildete Herrenmannschaft gehört seitdem in der Oberliga zu den spielstärksten Teams in der DDR.
    • 1973 - Bildung von "Studentenligen" im Rahmen der wahlobligatorischen Sportausbildung der Studierenden. In den 80er Jahren spielen mehr als 20 Mannschaften in diesen Ligen, Bei den Studentenmeisterschaften der DDR belegten die halleschen Studentenauswahlmannschaften stets vordere Plätze.
    • 1978 - Der Damenmannschaft der Sektion gelingt wieder der zwischenzeitlich verlorene Anschluss an die Spitzenmannschaften der Oberliga.
    • 1990 - Aufbau einer eigenen Nachwuchsabteilung und Qualifizierung zahlreicher ehrenamtlicher Übungsleiter.
    • 1999 - Die Sektion Basketball gehört zu den mitgliederstärksten Sektionen im USV und im Basketballverband Sachsen-Anhalts. Unter dem dach der Sektion wird vom Kinder- bis zum Seniorenalter sowohl leistungsorientiert als auch zur Freizeitgestaltung Basketball gespielt-

DBB Top 100

  • 2003 - Platz 28 (287 gemeldete Spielerpässe)
  • 2004 - Platz 26 (301 gemeldete Spielerpässe)
  • 2005 - Platz 32 (275)
  • 2006 - Platz 37 (269)
  • 2007 - Platz 55 (252)
  • 2008 - Platz 76 (240)
  • 2009 - Platz 70 (241)
  • 2010 - Platz 68 (244)
  • 2011 - Platz 66 (250)
  • 2012 - Platz 88 (237)
  • 2013 - Platz 91 (234) [ml. 150/ wl. 84]
  • 2014 - Platz 96 (238) [ml. 152/ wl. 86]
  • 2015 - Platz 71 (274) [ml. 195/ wl. 79]
  • 2016 - Platz 110 (237)